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Das neue EU-Gesetzpaket besteht aus dem sogenannten âCybersolidaritĂ€tsgesetzâ (Cyber Solidarity Act) und einer gezielten Ănderung des Cybersicherheitsgesetzes (Cyber Security Act, CSA). âZiel ist es, die FĂ€higkeit der EU zu verbessern, Cyberbedrohungen zu erkennen, sich darauf vorzubereiten und darauf zu reagieren, wĂ€hrend gleichzeitig die Einheitlichkeit der verwalteten Sicherheitsdienste gefördert wirdâ, heiĂt es  in einer ErklĂ€rung des Rat der EuropĂ€ischen Union .
Die Rechtsvorschrift tritt 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft. âDie Gesetze haben das Potenzial, die grenzĂŒberschreitende Erkennung von Bedrohungen und die ReaktionsfĂ€higkeit zu verbessern, indem sie die Zusammenarbeit erzwingen, den Austausch von Bedrohungsinformationen verbessern und die allgemeine WiderstandsfĂ€higkeit der Cybersicherheit in der EU stĂ€rkenâ, erklĂ€rt Madelein van der Hout, Senior Analyst bei Forrester, und ergĂ€nzt: âDer tatsĂ€chliche Erfolg wird von einer effektiven Umsetzung und dem anhaltenden Engagement der Mitgliedsstaaten abhĂ€ngen.â
Verbesserung der Bedrohungserkennung und -vorsorge
Mit dem CybersolidaritĂ€tsgesetz wird ein neues Warnsystem fĂŒr Cybersicherheit eingefĂŒhrt, das ein Netzwerk nationaler und grenzĂŒberschreitender Cyber-Hubs in der gesamten EU schaffen soll. Diese Hubs werden Cyberbedrohungen mithilfe fortschrittlicher Technologien wie KI und Datenanalyse ĂŒberwachen und darauf reagieren. Ziel dieser koordinierten Infrastruktur ist es, Warnungen und praktikable Erkenntnisse ĂŒber Grenzen hinweg auszutauschen sowie zu gewĂ€hrleisten, dass einheitlich auf CybervorfĂ€lle reagiert werden kann.
